plus rien ne compte

Eine "Havanna Spielothek" im Chemnitzer Stadtteil Schlosschemnitz könnte Assoziationen mit einer Stadt, mit einem Land oder gar mit einem der gastfreundlichsten Völker der Welt wecken, aber da empfehle ich dann doch eher Teil 2 von "Kundschafter des Friedens" - als Kinofilm gestartet in Deutschland im Januar 2025 und derzeit als Kauf - oder Leih DVD oder auch als Mediathek Streaming "nachzusehen".

Ein „könnte“ ist dennoch sehr vage, denn momentan setzen die offiziellen Medien alles daran, das Sicherheitsbedürfnis der USA Außenpolitik nicht nur an Venezuela sondern nun auch an Kuba abzuarbeiten.

Auch wenn es in den früheren offiziellen Mitteilungen in der DDR bestimmte Slogans gab, die mit „Atmosphäre der Übereinstimmung, Freundschaft und Solidarität“ den Stand der Beziehungen zu anderen Ländern Ungeübten kaum etwas sagten, so war vielen von uns klar, diese Beziehungen waren vor allem von der „Zärtlichkeit der Völker“ und proletarischen Internationalismus besimmt.

Immerhin errichtete die DDR Regierung 1963 ihre erste Botschaft auf amerikanischem Boden in Kuba, worauf sich die damalige Alt – BRD Botschaft zurückzog und sogar die diplomatischen Beziehungen zu Kuba abbrach. Die meisten der kubanischen „Vertragsarbeiter“ lebten, wohnten und arbeiteten in Sachsen und Sachsen- Anhalt. Kubanische Studenten bereiteten sich vor allem in Berlin und Dresden auf ihren späteren Einsatz vor. Kuba gestaltete seine Außenhandelsbeziehungen zu 85% über das RGW Mitglied DDR, die DDR selbst betrachtete diese Beziehungen vor allem als beziehungen zu einem Bruderland – eine Strategie, die es nun einmal unter den sozialistischen Ländern gab.

Bisher gestalteten sich die Beziehungen zwischen Kuba und Venzuela ebenfalls strategisch, Venezuela war bisher der bedeutendste kubanische Handelspartner.

In einer knappen gestrigen Mitteilung des MDR zur von Kuba selbst verschuldeten schwierigen Lage (!) und den drohenden Sanktionen der USA Regierung folgte der kubanische Präsidenten im O – Ton, „…es bleibe Kuba nur noch ein Deal mit Trump übrig…“ Versöhnlich endete der MDR Beitrag: Kuba war bisher für die Kanadier ein wichtiges Reiseland…..! Nun sprach die kanadische Regierung eine Reisewarnung aus. Nichts mehr mit erschwinglichen Mojitos, Oldtimern und schönen karibischen Küsten.

Woran macht sie diese Reisewarnung fest?

an Mangel an lebensnotwendigen Gütern an Kleinkriminalität an Infrastrukturbelastungen wie z.B. an Stromausfällen

Doch auch daraus macht der „flexible Kapitalismus“ einen neuen Slogan: ….Leben sie während ihres Urlaubs in Kuba bewusster, so können Sie auch weiterhin langjährige Freundschaften pflegen…. https://www.travelandtourworld.de/News/Artikel/trouble-in-paradise-understanding-the-canada-cuba-travel-advisory-and-its-impact-on-tourism/

Tatsächlich heisst es für Kuba: Bis zum letzten Tropfen In Kuba sollen die Ölreserven für noch knapp zwei bis drei Wochen reichen. Von Venezuela erhält Kuba kein Öl mehr. (Bis dto erhielt Kuba 1/3 seine Öl – Importe zu Vorzugskonditionen von Venezuela). Solange Amerikas Strafzölle wirken, können andere Drittstaaten nicht in die Bresche springen. Die tatsächlichen Folgen: Treibstoff für Traktoren, Strom und Transportmittel können für 10 Mio Einwohner Kubas nicht meher bereitsgestellt werden. Mehr erfahren über diese neokoloniale Praxis der USA (Außenminister Lawrow) und wie andere Länder wie z.B. China trotzdem helfen, kann man unter: https://www.jungewelt.de/artikel/517239.kuba-blockade-politik-der-zerst%C3%B6rung.html?sstr=Kuba erfahren.

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