Bitte nicht noch mehr Life Styl

15 min am heutigen Morgen MDR aktuell gehört zu haben, verschafft einen Blick in unsere Wirklichkeit:

Ein Sendebeitrag berichtet von einem in Bayern geförderten sensationellen Projekt „Community Nurse“ (neudeutsch Gemeindeschwester). 

https://www.schwesternschaft-muenchen.de/chn.php

Vorzüge dieses Projekts werden begleitet von einem Vorbild der skandinavischen Ländern. Die Deutschen aus dem „gebrauchten“ anderen Teil beissen sich lieber auf die Zunge, als auf das ostdeutsche Vorbild der Brüder und Schwestern aus dem Osten zu verweisen.          Das Gemeindeschwester-Projekt in der DDR wurde zwar nicht aus einem Projekt gefördert, nicht wissenschaftlich von einer Universität evaluiert und kam auch nicht mit Hochglanz Broschüren daher – war aber aus dem Volkseigentum bezahlt.  (Abgesehen von der soz. Propaganda von und mit Agnes Kraus, die Schwierigkeiten hatte, für ihre Filmrolle als Gemeindeschwester Motorradfahren zu lernen.)  

Ein Rückblick in die Geschichte der medizinischen Betreuung in der DDR im ländlichen Raum lohnt sich also.1 991 wurde diese Form abgeschafft, da es dem Prinzip der ärztlichen Betreuung  in der Alt BRD widersprach. Nun wird dieses Projekt wieder wegen Ärztemangel wiederbelebt.

Der Kapitalismus bleibt in gewissem Maß eben flexibel. Mal keine Geheimdienste – mal viel Geheimdienste. Mal Polikliniken – mal viele Polikliniken usw.

Der DEFA Film „Schwester Agnes“ von 1975 darf dagegen als Klassiker gelten – ein Film aus schlimmster Zeit der Sozialismus – Indoktrination in der DDR.

In der DDR gab es freilich keine öffentliche Diskussion darüber, wie und ob die sozialen Systeme reformiert werden oder sollten. 

Es gab aber gute Gründe, dass letztlich die Volkskammer darüber zu befinden hatte  – über einen Pfeiler der gerechten Entwicklung im DDR Staat.

Der CDU Generalsekretär Linnemann (1977 geb) – zuständig für Abeit, Soziales, Arbeitnehmer, Sport und Ehrenamt in der CDU Fraktion meint in der Argumentation gegen den Vorschlag aus der LINKEN Fraktion (und auch aus einem Teil der SPD) zu einem Zurück zur Vermögenssteuer, auch mit Blick auf Bürgergeld Empfänger: das System der gesetzlichen Krankenkassen müsse von versicherungsfremden Leistungen entlastet werden. (Es müsse mehr Solidarität unter den Versicherten geleistet werden.!)  Derweil sich unser Land am Life Styl gesund stößt und auf der faulen Haut liegt – während fleißige Arbeiter in der Rüstungsindustrie „molochen“ , müssen die wenigen 3900 Superreichen mit einem Finanzvermögen von mehr als 100 Mio Dollar für die Wirtschaftskraft sorgen.  Die Armen!  Immerhin rangieren sie anerkannt in der Welt an dritter Stelle nach den USA und China – mit Gottes Segen. https://www.jesus.ch/magazin/geld_und_geist/104945-jesus_hatte_ein_herz_fuer_unternehmer.html

Dennoch – sie sind zu bedauern: Der Zuwachs ist in Gefahr, wenn die Vermögenspyramide niedriger angesiedelt ist und wird. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/superreiche-vermoegen-finanzen-aktien-100.html

Das muß doch einzusehen sein! Ist eben einen Glaubensfrage!

Peter

              

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